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Raubüberfall vorgetäuscht - Anklage gegen fünf Männer wegen Diebstahls von Luxusuhren im Wert von etwa 8 Millionen Euro

Datum: 22.06.2017

Kurzbeschreibung: 

Raubüberfall vorgetäuscht - Anklage gegen fünf Männer wegen Diebstahls von Luxusuhren im Wert von etwa 8 Millionen Euro

Ulm. Landkreis Göppingen

In der Nacht von 15. auf 16. Januar 2017 soll sich auf einem Parkplatz an der Autobahn A 8 am Drackensteiner Hang ein bewaffneter Raubüberfall auf einen Werttransporter ereignet haben. Wie sich herausstellte, war dies aber nur vorgetäuscht worden, um den Diebstahl der Fracht - gebrauchte Luxusuhren im Gesamtwert von etwa acht Millionen Euro - zu vertuschen. Gegen den Fahrer und den Beifahrer des Werttransporters - zwei 31 und 33 Jahre alte Männer aus dem Raum Stuttgart - wie auch gegen drei ihrer mutmaßlichen Mittäter erhob die Staatsanwaltschaft Ulm dieser Tage Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Ulm. Ihnen wird gemeinschaftlicher Diebstahl im besonders schweren Fall vorgeworfen. Einer der Angeschuldigten muss sich ferner noch wegen einer bei der Tat verwendeten Schusswaffe auch wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Alle fünf Angeschuldigten räumen mittlerweile ein, den Überfall vorgetäuscht zu haben, um die Luxusuhren unentdeckt entwenden zu können. So packten sie am Tatabend am Parkplatz am Drackensteiner Hang die im gepanzerten Werttransporter in verplombten und verschlossenen Kisten und Koffern aufbewahrten Uhren in zwei bereit gestellte Pkws um und verbrachten das Diebesgut nach Berlin, wo es einem 39 Jahre alten Mitangeschuldigten zum Zweck des Verkaufs übergeben wurde. Obwohl über 150 Uhren aus der Beute sichergestellt werden konnten, fehlt vom Großteil der Beute bis heute noch jede Spur.

Die fünf Männer im Alter zwischen 31 und 40 Jahren befinden sich in Untersuchungshaft.

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