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38-Jähriger wegen Mordes in Notunterkunft angeklagt

Datum: 24.02.2014

Kurzbeschreibung: 

38-Jähriger wegen Mordes in Notunterkunft angeklagt 

Ulm. Ehingen

Die Staatsanwaltschaft Ulm hat gegen eine 38 Jahre alten Mann aus Ehingen Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulm wegen des Vorwurfs des Mordes erhoben.

Der Angeschuldigte, welcher in einer Ehinger Notunterkunft für Männer wohnte, drang nach dem Vorwurf der Anklagebehörde Anfang November des vergangenen Jahres gewaltsam in die im selben Objekt befindliche Wohnung eines 57-Jährigen ein. Dort soll er mit einem Beil drei Mal auf den Kopf des auf einem Sofa liegenden Opfers eingeschlagen haben. Der 57-Jährige erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, an welchen er am 26.12.2013 verstarb. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 38-Jährige grundlos eine Abneigung gegen sein Opfer hegte, welche sich bis zur Tatzeit zu einem unbedingten Vernichtungswillen steigerte. Dabei soll er sowohl heimtückisch als auch aus niedrigen Beweggründen gehandelt haben.

Zu den Vorwürfen hat sich der Angeschuldigte den Strafverfolgungsbehörden gegenüber bislang noch nicht geäußert und von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Zeugen gegenüber soll er die Tat aber eingeräumt und damit geprahlt haben. Er befindet sich seit Anfang November 2013 in Untersuchungshaft.

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